Tapas! Chupitos! Erasmus!

Tapas! Chupitos! Erasmus!

Als ich gestern Nachmittag im Hostel saß und die letzten Posts und Fotos hier hochgeladen habe, fragte mich Morgan, ob ich Lust hätte, am Abend mit ihm und anderen Französinnen auf einige Tapas zu gehen. Habe natürlich zugesagt und Krisztina gleich mit eingeladen, die wiederum mit einer britischen Freundin und einigen anderen daher kam. Später kam dann noch ein Mexikaner namens Diego und 2 Österreicherinnen (Ruth aus meiner FH und Carina aus Linz) dazu und wir waren im Nu 13 Leute. Sind dann in 2 Bars gegangen und hatten ein paar Gläser Wein und Tapas. Gegen 12 hat sich dann ca. die Hälfte der Gruppe verabschiedet und ich und ein paar andere sind weiter in eine “Chupiteria”. Chupitos sind im Prinzip Shots, kategorisiert nach Suaves (Soft), Medios (Medium) und Fuertes (Hard), dies um 1€ gibt ;) Auf der Karte gabs 120 solcher Shots zu Auswahl, haben dann natürlich gleich ein paar ausprobiert ;) Gegen 2 bin ich dann zurück ins Hostel, wo ich eigentlich nur kurz in den Gemeinschaftsraum bin, um den Blog hier upzudaten. Dort saßen aber ein Engländer und ein Amerikaner (?), zu denen ich mich gesellt habe. Nachdem die Flasche Wein, die gerade offen war, komischerweise leer wurde, haben wir uns eine zweite gegönnt und irgendwann wars dann 5 Uhr früh, wo ich dann ins Bett gefallen bin ;)

Bin übrigens nach gestriger Tour recht schreibfaul, deshalb der eher karge Artikel ;)

(more…)

Erster Tag in Granada

Erster Tag in Granada

Nachdem ich mir heute Nacht mal eine ordentliche Nase Schlaf gegönnt habe, bin ich gegen halb 11 aufgestanden, da ich mit Krisztina auf 11 bei der Kathedrale ausgemacht hatte. Morgan war auch gerade aufgestanden und ich fragte ihn, ob er genaueres zu der Erasmus-Veranstaltung morgen wisse. Er wusste zumindest, wo man hinmuss und so haben wir ausgemacht, zusammen hinzugehen.

Nachdem ich mich mit Kriszi getroffen hatte, gingen wir zuerst auf einen Kaffee und dann kurz zu ihrem Hostel, das in einer recht arabisch beeinflussten Gegend liegt. Das Viertel ist sehr nett und man findet einen Souveniershop nach dem anderen, wo hauptsächlich Shishas, Tee, Teppiche, etc. verkauft werden. Wir haben uns dann, mit einem Stadtplan bewaffnet, auf den Weg quer durch die Stadt gemacht, um uns mal einen Überblick zu verschaffen und uns einige Wohnungsannoncen anzusehen, die hier an jeder Ecke und Telefonzelle hängen. Dabei sind wir an allen möglichen Kirchen, Parks und Einrichtungen vorbeigekommen und mir ist zum ersten Mal aufgefallen, wie schön diese Stadt ist. Ist wirklich noch ein Stück besser, als ich erwartet hatte. Aber am besten dazu einfach die Fotos ansehen. Unsere Wohnungssuche endete an der wissenschaftlichen Fakultät der Uni, wo eine ewig lange Wand voll mit Annoncen war. Wir haben uns die wichtigsten rausgepickt, die eigentliche Suche aber auf morgen verschoben, da es am Sonntag recht schwer ist, eine Prepaid-Simkarte zu besorgen ;) Wir haben uns zwar so ein Zwischending gekauft (eine Prepaid-Karte, die durch vorwählen einer kostenlosen Nummer und eines Pincodes belastet wird), aber das will irgendwie nicht ganz hinhauen. Hinzu kommt, dass wir am liebsten in einer 4 bis 5er WG ziehen wollen und es morgen auf der Erasmusveranstaltung kein Problem sein wird, weiter Leute zu finden, die sich mit uns auf Wohnungssuche begeben wollen. Als wir genug Annoncen gesammelt hatten, sind wir zurück in die Innenstadt, um eine Churreria (Churros sind in Fett ausgebackene Süßgebäcke ähnlich Croissants, die mit heißer Schokolade zum tunken serviert werden) zu suchen, um die Zeit (2 am Nachmittag) war die Suche aber erfolglos, da sowas doch eher zum Frühstück gegessen wird. Bei einem alternativen Kaffee wurde uns dann beiden klar, dass das Klima oder die Atmosphäre hier die Siesta regelrecht zu erzwingen scheint ;) Jedenfalls waren wir beide hundemüde und beschlossen, in unsere Hostels zurückzugehen und uns später am Abend nochmal zu treffen. Auf dem Weg alleine zurück bin ich bei der Suche nach Zigaretten in einer Bar gleich um die Ecke bei meinem Hostel hängen geblieben, wo ich gerade sitze und diesen Artikel tippe. Habe ich schon erwähnt, dass ich das Essen hier liebe? Habe mir ein Glas Weißwein (sehr gut) und einen Bocadillo de Tortilla a las Patatas bestellt und als Beigabe einfach so als Tapa eine Art Schweinegeschnätzeltes bekommen. Die Tortilla im Anschluss war auch sehr gut :)

Mein Spanisch entwickelt sich auch langsam. Nachdem ich gestern zu so gut wie nichts imstande war, schaffe ich es langsam wieder, in kompletten Sätzen zu reden und verstehe die Spanier zunehmend besser :) . So jetzt gehts mal zurück ins Hostel auf eine Siesta.

(more…)

Granada

Nach der Ankunft am Busbahnhof habe ich mich, der Beschreibung des Funky Town Hotels folgend mit dem 3er Bus in Richtung Centro zur Gran Via de Colón und der Cathedral gemacht. Dort angekommen, habe ich erstmal ein paar Ehrenrunden um die (riesige) Kathedrale gemacht, da ich die auf der Wegbeschreibung beschriebene Straße nicht gefunden habe. Irgendwann habe ich dann einen Polizisten gefragt, der mir dann klar machte, dass ich mich auf besagter Straße befinde (nebenbei ist mir aufgefallen, dass bis jetzt jeder Spanier, mit dem ich geredet habe, ausgesprochen freundlich war). Danach ging es problemlos zum Hostel, wo ich freundlich begrüßt wurde, eine Stadtkarte in die Hand gedrückt und eine grobe Übersicht über die Stadt bekommen habe. Danach wurde mir mein Piso gezeigt, sozusagen eine Mini-Wohnung mit 2 Zimmern, Kochecke und Bad. Im einen Zimmer waren 3 junge deutsche Mädels, in meinem stand zwar Gepäck, war aber niemand dort. Habe mich dann kurz mit einer Runde Italienern auf ein kleines Bier zusammengesetzt, war dann aber zu müde, um lange zu bleiben und bin aufs Zimmer, um mir endlich eine Dusche und eine kurze Pause zu gönnen.

Gegen halb 11 habe ich mich dann auf ein schnelles Bier mit Krisztina, einer Studentin aus Budapest, die am gleichen Tag angekommen war und mit der ich vorher via E-Mail Kontakt hatte, getroffen, wo wir für den nächsten Tag ausmachten. Beruhigend, dass es noch mehr Leute gibt, die so unorganisiert sind wie ich und alles auf sich zukommen lassen :D anach

Danach bin ich “heim” ins Bett. wo dann nach kurzer Zeit mein Zimmerkollege ankam, ein Spanisch-Englisch Übersetzung (daher keine Sprachbarrieren ;) ) studierender Franzose namens Morgan (er sagte, seine Mutter sei Engländerin oder Englischlehrerin, deshalb der englische Name). Hab mich noch kurz mit ihm unterhalten, bin dann aber bald mal eingeschlafen.

Blöd war, dass ich irgendwie die kompletten Fotos des Tages verloren habe. Ich hatte sie während der Busfahrt von der SD-Karte auf den Laptop kopiert und die Karte anschließend formatiert, im Hostel waren aber keine Fotos am Laptop. Mit Recovery-Tools konnte ich zwar ältere Fotos wiederherstellen, aber nichts von der Reise. Waren ein paar coole Fotos dabei, aber was solls.

Malaga – Granada

Malaga – Granada

Ich war gegen 5 vor 5 beim Bus, wo eine Traube Leute stand und ihr Gepäck bereits verstaut hatte. Der Busfahrer kam einige Minuten später und der Bus fuhr (o Wunder) fast pünktlich ab. Im Gegensatz zum Bus vom Flughafen war dieser Bus ein Standard-Reisebus, der entweder gar nicht oder wenn, dann nur schlecht klimatisiert und belüftet war und gesteckt voll war. Dann ging es ein Stück durch Malaga, wobei mir aufgefallen ist, dass Teile der Stadt sehr schön sind (schöne Bauwerke, gepflegte Parks) – muss sehen, ob ich mal hinfahre, um die Stadt besichtigen. Aus Malaga draussen ging es über eine Autovia (so was ähnliches wie eine Autobahn, min. 2-spurig) in Richtung des 125km entfernten Granada. Die Straßen scheinen hier alle ziemlich gut ausgebaut, sind alle neu asphaltiert und sauber. Ich hatte mir eigentlich eine 2h Horrorfahrt über holprige Straßen erwartet und war daher positiv überrascht über die (bis auf die Hitze) recht angenehme Reise. Hab auch 20 Minuten geschlafen ;) . Mit der Dame neben mir habe ich ein paar Worte gewechselt, wobei mir (wie am Busbahnhof schon auch) aufgefallen ist, dass  beim Dialekt in Andalusien die “s” am Ende der Worte abgeschnitten werde, also aus “gracias” wird “gracia” und aus “dos horas” “do hora”. Sonst habe ich noch zu wenig gehört, um zu beurteilen wie schwer ich mich mit real-life Dialekt-Spanisch tue ;) .

Spanisches Radio ist übrigens (auch wenn mans nur bruchteilhaft versteht) recht lustig zum zuhören. Der Moderator schreit, grunzt, labert und singt, wann es ihm gerade passt (z.B. fängt er während eines Lieds an, laut und falsch mitzugröhlen), dann kommen mal eine halbe Stunde lang nur Ergebnisse vom Fußball bzw. allgemein vom Sport, gefolgt von ziemlich schräger Werbung :D

18 Uhr 52: Sitz gerade mit dem Notebook im Bus, hör Sound und schreib weiter an diesem Artikel den ich vorher begonnen habe. Schaut so aus, als wären wir kurz vor Granada, bin mal gespannt. Wetter hat sich auf ein recht bewölkt geändert, aber das stört mich heute nicht besonders ;)

18 Uhr 58: fahren gerade durch Granada und ich hab einen Media Markt geortet ;)

19 Uhr 03: Ankunft!

Malaga

Als ich mein Gepäck abgeholt hatte, habe ich erstmal alles, was ich in München ins Handgepäck verfrachtet hatte wieder zurück in den Koffer gestopft und bin dann zur Tourist Info, um (ja, ich gebs zu – auf englisch) zu fragen, wie ich am besten zur Estación de Autobuses komme, wo ich erfuhr, dass ich auf den 19er Bus warten solle, der direkt vor dem Flughafen losfährt. Der Bus fährt alle 20-25 Minuten und ich hatte den letzten anscheinend knapp verpasst, weil ich ebendiese Zeit auf den nächsten gewartet habe. Dann irgendwann kam ein großer Doppelwagen-Niederflurbus, der angenehm klimatisiert war und (im Vergleich zu den Buspreisen zuhause) läppische 1,10€ gekostet hat. Beim Busfahrer habe ich auch meine ersten Spanisch-Gehversuche gemacht und bin nicht mal komplett auf die Schnauze geflogen ;) . Was mir positiv aufgefallen ist, ist dass die Stadtbusse laut Sticker alle WiFi bieten (ich schätz mal nicht kostenlos – wollt dann mein Notebook nicht in dem vollen Bus mitsamt dem anderen Gepäck auspacken). Der Bus fuhr dann quer durch die Stadt vorbei an Toys´R`Us und Bauhaus-Reklamen und kam nach ca. 20 Minuten an besagter Estación an. Dort wurde mir dann auch klar, warum Spanien eine gute Wahl war. Ca. 25 Grad, eine leichte Brise, gechillte Leute – einfach super.

Laut Anzeigetafel fuhr der nächste Bus nach Granada um 16:00 (war zu der Zeit ca. 15:45), aber ich erfuhr dann am Schalter, dass dieser bereits voll sei und ich den nächsten um 17:00 nehmen müsse. Habe ich dann auch gemacht (9,70€ + 1€ Gepächversicherung) und mich auf die Suche nach was Essbarem gemacht. Habe mir Tramezzini und was zum trinken geholt und mit der Verkäuferin ein paar Sätze auf spitalienisch gewechselt (zugegeben mehr italienisch, aber wir haben uns verstanden ;) ). Habe dann kurz mit einem Iren gequatscht, der hier in Malaga studiert und mit dem gleichen Bus nach Granada fährt und bin dann aus der Estación raus und habe mich in einem Café an der Ecke einquartiert, wo ich mir einen (guten) spanischen Kaffee gegönnt habe, und jetzt gerade diesen Artikel tippe. Jetzt ists gerade 16:43, sprich mein Bus fährt in einer Viertelstunde und ich werde um kurz vor 7 in Granada ankommen, wo ich mich auf die Suche nach meinem Hostel machen werde. Übrigens: doppelter Espresso (café solo) + 0,3l Mineralwasser = 2,70€ :)

Positive Nebenbemerkung: mein Notebook, das ich erst 1x aufgeladen habe (sprich der Akku ist noch nicht voll funktionstüchtig) und heute schon mindestens 1h gelaufen ist, zeigt im Moment bei auf maximale Helligkeit gestelltem Bildschirm 6h 32min restliche Akkulaufzeit. Perfekt!

So jetzt gehts ab zum Bus, nächster Artikel folgt in Granada.

München – Malaga

Kurz gesagt: der Flug war super, lief eigentlich alles perfekt. Boarding war so gut wie pünktlich um 10:55 und die Maschine hob gegen 11:40 in München ab, was perfekt passte, da für die Flugzeit 2,5h und als Ankunftszeit 14:10 angepeilt waren. Ich hatte mir beim Check-In einen Fensterplatz rechts ein paar Reihen hinter den Flügeln geangelt, was mir einerseits eine super Aussicht und andererseits eine halbwegs gemütliche Schlafposition mit dem Kopf an der Wand gebracht hat. Sitzposition im Airbus A321 war eigentlich recht angenehm, da die Sitze auch für meinereiner ausreichend breit und mit genügend Beinfreiheit “ausgestattet” waren (ganz im Gegensatz zu meinem letzten Flug im Sommer). Zudem habe ich mir gleich noch einen kleinen Polster geholt (den ich übrigens danach mitgehen habe lassen, danke Lufthansa ;) ), mit dem sich eine recht gemütliche Schlaf-/Dösposition einrichten ließ. Gesessen bin ich neben einem freundlichen, älteren Ehepaar und das Essen (Puten- oder Hühnerbrust in Pilzsauce mit Eiernudeln/-spätzle, Brokkoli und Karotten) war überraschend gut. Obwohl ich mir zu Essen extra noch ein Gläschen Wein gegönnt habe, hab ich es trotzdem nicht fertig gebracht, wirklich zu schlafen. Fühle mich aber trotzdem halbwegs ausgeruht und denke, ich sollte auch heute Abend eine Runde ausgehen noch überleben ;)
Im Flieger habe ich dann irgendwann mein Spanischbuch und mein Mini-Langenscheidt ausgepackt und meine Spanischkenntnisse soweit wie möglich aufgefrischt (und auch gleich in einer SMS bei der Ankunft umgesetzt ;) ). Gelandet sind wir dann im Endeffekt um 14:05 und ich hatte gegen halb 3 meinen Koffer.

Das geilste am ganzen Flug war der Start aus der münchner Nebel- und Wolkensuppe als das Weiß plötzlich in strahlendes Blau überging (siehe Fotos).

Schlaflos in München

Heute gehts ab nach Spanien! Nachdem die letzten Nächte schlaftechnisch nicht sonders ergiebig waren gab es heute auch nur eine kurze Schlafpause zwischen 03:00 und 05:30, schließlich musste ich ja gestern noch mein neues Notebook mit Daten füttern. Gestern war sowieso der Tag der Tage, habe in gewohnter “auf den letzten Drücker” Manier alles noch Nötige besorgt und erledigt inklusive Kauf eines neuen Notebooks und Anmeldung meines Gewerbescheins. Der Kauf des Notebooks war übrigens wirklich nötig, gestern Abend verweigerte plötzlich mein altes Toshiba P100 den Dienst (hatte am Tag davor noch problemlos funktioniert), vielleicht ist es einfach nur beleidigt, weil es ersetzt wurde ;) Jedenfalls bin ich jetzt im Besitz eines 13″ Acer Aspire 3810T, das hat zwar deutlich weniger Power als das alte, bietet dafür aber jede Menge Mobilität durch lange Akkulaufzeit, geringes Gewicht und einer Größe, die in jeden Rucksack passt.

Jedenfalls ging es dann heute morgen um 06:30 mit dem Flughafentaxi nach MUC, wo ich im Moment vor dem Gate sitze und diesen Artikel tippe (werde ihn aber erst später ins Netz stellen, da es hier kein WLAN gibt). Im Terminal 2 angekommen, war ich erstmal überwältigt von der Masse an Schaltern, bis ich draufgekommen bin, dass alle diese Schalter rein der Gepäckabgabe dienen und der Check-In über einen der vielen Automaten läuft. Dort meinen Flugcode eingegeben, hatte ich auch bald meine Bordkarte in der Hand und konnte mich in die ewig lange Schlange zur Gepäckabgabe einreihen, die jedoch erstaunlicherweise sehr schnell voranging. Nach ca. 5 Minuten stand ich dann am Schalter, wo der Mitarbeiter bei meinem Koffer freundlicherweise ein Auge zudrückte und mir die 21kg (20kg erlaubt) ohne Extragebühren durchgehen ließ. Ich hatte bei der Ankunft in München aber auch einige schwere Dinge aus dem Koffer in den Rucksack verfrachtet und mir den dicksten Pullover angezogen (ja mir ist zu warm, aber was solls ;) ). Bin dann problemlos durch den Security-Check und habe mich auf die Suche nach Gate 46 gemacht, wo mein Flug LH 4626 nach Malaga um 11:15 startet. Auf dem Weg dorthin noch schnell 2 Red Bull gekauft, damit ich diesen Tag möglichst wach erlebe ;) Freundlicherweise steht neben dem Gateeingang eine “Camel Smoking Box”, die das Leben eines Rauchers inmitten einer einzigen großen Nichtraucherzone erheblich erleichtert. Jetz ists 10:48, Boarding ist um 10:55, da geht sich noch schnell eine Runde Smoking Box aus, bis ich in den Flieger steige. Mal schauen ob ich dort was zu Essen bekomme und noch eine Runde Schlaf ergattern kann. Ankunft in Malaga ist um 14:10, dort mache ich mich dann auf die Suche nach dem Busbahnhof und schaue, wie ich nach Granada komme. Hab mich da noch nicht wirklich damit befasst, aber wird schon schief gehn ;)

Ich bitte übrigens meinen etwas schlampigen Schreibstil zu entschuldigen, dieser Artikel entstand unter Zeitdruck und Schlafmangel auf einer noch ungewohnten Tastatur ;)

Windows 2000 48-Bit-LBA

Mich hätte gerade fast der Schlag getroffen. Ein Fileserver hier läuft trotz recht aktueller Hardware (Gigabyte GA-P35-DS3, C2D E4500) noch unter Windows 2000, weils das einfach noch tut. Da der Platz auf den momentan via Software gespiegelten 400GB IDE-Platten langsam recht knapp wird, wurden zwei 1TB SATA-Platten angeschafft, die ich gerade einbauen und über das onboard RAID des Mainboards laufen lassen wollte. Im Prinzip ja kein Problem. Neue Platten rein, den Controller (und zwar nur den Controller, an dem die neuen Platten hängen) auf RAID umgestellt, ins RAID-Setup und ab geht die Post. Denkste. Bis zum RAID-Setup hat alles problemlos gelappt. Als ich dann Windows bootete poppten auf einmal jede Menge Treiberinstallationsfenster für IDE-Kanäle und alles andere mögliche auf. Hab das mal durchlaufen lassen, aber nach einem Blick in die Datenträgerverwaltung war zwar das neue RAID-Array da, jedoch wurden die 2 alten Platten als unformatiert und mit nur 128GB Kapazität dargestellt. Habe dann auf Verdacht mal die Mainboard-CD rausgekramt und alle Chipsatztreiber nochmals drübergebügelt, nach einem Reboot jedoch das selbe Bild. Über big Google habe ich dann das hier gefunden, was eigentlich nur für Win2k kleiner SP3 gilt. Habs aber trotzdem versucht und als nach dem mittlerweile 3ten Reboot das auf der IDE-Platte liegende Hintergrundbild erschien war die Welt wieder in Ordnung. Jetz läuft gemütlich robocopy, der die alten Daten hoffentlich über Nacht auf die neuen Platten schiebt…ich hasse Computer(probleme) ;)